Pupille, Linse, Glaskörper auf die Netzhaut, wo ein spiegelverkehrtes Bild entsteht. Und wie sehen.de schreibt: "Aus der Kombination der Bildeindrücke beider Augen entsteht eine räumliche Vorstellung unserer Umgebung."Überprüfen wir es, wird es paradox: Wo sehen Sie Ihre Umgebung? Als räumliche Vorstellung in Ihrem Kopf? Oder ist es nicht viel mehr so, dass Sie ein riesiges ovales Sichtfeld wahrnehmen, das die Welt draußen abbildet? Und kann es sein, dass Sie keinen Kopf haben beziehungsweise Ihren Kopf nicht sehen können? Sehr zum Staunen lädt auch die Gegend an der Stirn ein: Glasklar zeigt sich die Welt, wo doch eigentlich die Stirnwand sein sollte (wenn man davon ausgeht, im Kopf passiert das Sehen). Lesen Sie diesen Absatz ruhig noch einmal und schauen Sie im wahrsten Sinne des Wortes nach.
Stellt sich auch die Frage: Wer sieht
? "Ich"? Eine von der Welt getrennte Person? Was wäre, wenn es nur Sehen gibt, in dem alles erscheint (Welt und Person)? Abwegig? Als wir geboren wurden, haben wir es genau so erlebt: Ein nahtloses Sehen ohne Abgrenzungen, das im gleichen Bewusstsein auftauchte, wie Höreindrücke oder Körperwahrnehmungen. Erst im Laufe der Zeit lernen wir durch ausprobieren und durch die Eltern, was zu uns gehört und was nicht.Wenn Sie die Welt mit neuen Augen sehen wollen, lade ich Sie zu einer geleiteten Selbsterforschungsreise ein. In acht anschaulichen YouTube-Videos führt Richard Lang sie durch die sogenannten „Douglas Harding“-Experimente.
© Text von Gluexkeks. Bilder "Kontaktlinse einsetzen" von Torben Wengert und "Blue Eyes" vonCharlie Bär / pixelio.de
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